Ausgeschieden! oder wie verbringe ich meinen Ruhestand

Der „normale“ Rentner/Pensionär benutzt den Ruhestand dazu, um sich endlich Kindern, Enkeln und anderen Verwandten/Freunden widmen zu können, sowie Heim und Garten in Ordnung zu bringen. Zeit für das eine oder andere darüberhinausgehende Hobby bleibt natürlich auch.

Leider übersieht er in den meisten Fällen, dass diese Tätigkeiten bereits sein bisheriges Leben ausgefüllt haben (sollten). Somit ändert sich bis auf den Wegfall der Erwerbstätigkeit – nichts.

Uns ist das definitiv zu wenig. So wurde vor ein paar Jahren der Plan geboren, noch einmal etwas völlig neues auf die Beine zu stellen. Also wurden eine Segelyacht ge- und Heim und Hof verkauft. Segeln auf eigenem Kiel war immer unser Traum, also haben wir ihn realisiert und werden die nächsten Jahre im Mittelmeer kreuzen (vielleicht wird auch mehr daraus).

Ausgangspunkt für unsere Reise ist der in der Nähe des Städtchens Port-Saint-Louis-du- Rhône gelegene Hafen Port Napoléon. Hier gibt es alles, was des Seglers Herz begehrt zu vernünftigen Konditionen. Nach einer Phase des Um- und Nachrüstens war am 19.06.2012 der Start zur ersten Etappe.

Der Verlauf der Reise wird unter dem Menüpunkt „Der Weg“von Zeit zu Zeit aktualisiert. Unter „Die Crew“ findet man die ständigen Teilnehmer der Reise sowie Gäste, die sich hin und wieder an Bord einfinden. „Die Ente“ enthält eine Kurzbeschreibung des seglerischen Untersatzes, mit dem wir unterwegs sind, „Dies und das“ wird all das beinhalten, was nicht in die übrigen Rubriken paßt. „Kulinaria“ spricht für sich selbst.

Die Internetpräsenz ist in allererster Linie für Verwandte, Freunde, Bekannte und Interessierte gedacht, die ein bißchen an unserem Leben teilhaben möchten. Eine technische oder seglerische Darstellung der Reise soll es nicht werden, dazu finden sich massenhaft Seiten im Web und eine Unmenge an Fachliteratur von viel „kompetenteren“ Zeitgenossen als wir es je sein werden.

Also stöbern, kommentieren oder fragen.

Ein ganz herzliches Dankeschön zum Schluß an meinen lieben Freund Karl-Heinz Krebs von Krebs Electronic in Weilerbach, der es in der Kürze der Zeit geschafft hat, mir ein Licht im Dunkel des Web zu sein.